大发888英皇国际_诚信平台

Schnittmengen |?MARC DITTRICH in Karlsruhe

Why do architects make art? Why do visual artists deal with architecture? A new series of exhibitions at Architekturschaufenster Karlsruhe focusses on contemporary “architectural-artistic” positions – the very focus of deconarch.com. Topics are works of art that deal with architectural issues, but also works that directly deal with architectural situations – art on construction and art in public space.

The first exhibition, Schnittmengen, curated by myself, Simone Kraft, is dedicated to Stuttgart-based artist Marc Dittrich (b. 1976), whose work deals with the complex presentation of architecture in photography and sculpture. Also on display are recent works by the artist, which mark a new facet in Dittrich’s oeuvre.

Marc Dittrich has been one of the first artists to be interviewed on deconarch.com!

 

(c) Marc Dittrich

(c) Marc Dittrich

Kunst und/im/am Bau (1):

MARC DITTRICH

Schnittmengen

24.09.–19.10.2018

Kuratiert von Simone Kraft

Architekturschaufenster, Karlsruhe

www.architekturschaufenster.de

 

 

 

PR Info _ Warum machen Architekten Kunst? Warum setzen sich bildende Künstler mit Architektur auseinander? Wie schafft man Kunst am Bau, wie entstehen ortsspezifische Kunstwerke? In der neuen Ausstellungsreihe Kunst und/im/am Bau werden ausgew?hlte zeitgen?ssische ?architektur-künstlerische“ Positionen pr?sentiert, in Gruppen- ebenso wie in Einzelausstellungen. Themen sind dabei Kunstwerke, die sich mit architektonischen Fragestellungen besch?ftigen, aber auch Arbeiten, die sich direkt mit Architektur-Situationen auseinandersetzen – Kunst am Bau und Kunst im ?ffentlichen Raum.

Mit den Mitteln der Kunst kann die Aufmerksamkeit aus einer anderen Perspektive auf Architektur, Baukultur und ihre vielf?ltigen Einflüsse gelenkt werden. Eine künstlerische Herangehensweise er?ffnet mehr Freiheiten in der Auseinandersetzung mit der Architektur, als es klassische akademische Methoden erm?glichen, und ermutigt so zum Denken ?off the beaten tracks” – für Fachleute und Laien gleicherma?en. Ohne sich mit Fragen der Funktionalit?t und Realisierbarkeit aufhalten zu müssen, kann die künstlerische Perspektive frei reflektieren und beobachten, sie kann kritische Statements machen und auf Missst?nde hinweisen, sie kann vision?re Ideen entwickeln und Spielraum für Kreativit?t und Ideen bieten.

(c) Marc Dittrich

(c) Marc Dittrich

Die erste Ausstellung Schnittmengen, kuratiert von Simone Kraft, widmet sich einer Werkschau des Stuttgarter Künstlers Marc Dittrich (*1976), der sich in seiner Arbeit mit der vielschichtigen Darstellung von Architektur in Fotografie und Skulptur besch?ftigt. Gezeigt werden auch jüngste Arbeiten des Künstlers, die eine neue Facette in Dittrichs Schaffen markieren.

Es ist eine ungew?hnliche Art, Architekturfotografie zu pr?sentieren. Marc Dittrichs ?Flechth?user“ sind, der Name deutet es an, ?Fotoskulpturen“, die der Künstler aus Fotoprints verwebt. Das Foto wird zum Arbeitsmaterial: Aus dem Abbild, der Fotografie eines Hauses, wird das Baumaterial für ein neues Abbild dieses Hauses, eine Art Modell, das wiederum die charakteristischen Merkmale der Hausfassade aufweist – Rasterung, kubische Form. Er baut ein Haus aus dem Foto eines Hauses.

Die Motive für diese Arbeiten sind anonyme moderne Hochhausfassaden. Die Aufnahmen hat Dittrich selbst gemacht oder auch als Fundstücke aus dem Internet gezogen. Im Laufe der Jahre ist eine umfangreiche Sammlung von solchen Aufnahmen entstanden, ein Fundus, aus dem er immer wieder sch?pft: Nicht nur die ?Flechth?user“, an denen er seit 2010 arbeitet , sondern auch schon in früheren Werkgruppen wurden diese Motive mehrfach verarbeitet.

Auch wenn es so aussieht: Die Streifen sind nicht von einer Maschine gemacht, sondern vom Künstler selbst – mit Hilfe eines Roll-Messers, eines Lineals, viel K?nnen und Geduld. Durch das Ineinander-Verweben der Streifen bricht Marc Dittrich das starre und monotone Muster der Wand- und Fenster-Elemente auf.

Bei seinen neuesten Werken übertr?gt Dittrich fotografierte Fassaden mittels eines Fototransferverfahrens auf die Oberfl?chen von vermeintlich tempor?r zusammen- und nebeneinandergestellten Holzbrettern und verwandelt diese in Haus-Skulpturen.

Dr. Simone Kraft (*1980) ist Gründerin und Chefredakteurin von deconarch.com, dem ersten deutschsprachigen eMagazin, das sich der Schnittstelle von Kunst und Architektur widmet. Seit 2014 leitet sie die Gesch?ftsstelle des Architekturschaufensters.

Info + illus. courtesy Architekturschaufenster

No comments.

Leave a Reply

You must be logged in to post a comment.

Translate »
大发888英皇国际